Das "Projekt Ausgleich" will zahlungsunfähigen StraftäterInnen durch das
Erledigen gemeinnütziger Dienste die Möglichkeit geben, ganz oder teilweise
materielle Schadenswiedergutmachung zu leisten. Für jede geleistete
Arbeitsstunde zahlt Cura e.V. 5 € an das Opfer aus. Die Entschädigung
soll in der Regel 500 € nicht überschreiten.

Wer wird entschädigt?

Privatpersonen oder gemeinnützige Einrichtungen, die Opfer einer Straftat
geworden sind und keine finanzielle Hilfe, z.B. von Versicherungen,
Krankenkassen etc. erwarten können.

Wen wollen wir ansprechen?

Klienten, die eine richterliche Weisung zur Schadenswiedergutmachung erhalten
haben und den Schaden aus eigenen Mitteln nicht ausgleichen können.

Klienten, die durch die Verrichtung gemeinnütziger Dienste zur Schadenswiedergut-
machung die Einstellung eines gegen sie laufenden Verfahrens erreichen können.

Klienten, denen eine entsprechende Bewährungsauflage erteilt worden ist.

Wo werden diese gemeinnützigen Dienste abgeleistet?

z.B. in Alters- und Behinderteneinrichtungen
in Krankenhäusern
in Einrichtungen der Jugendhilfe
bei kirchlichen Trägern
in städtischen Einrichtungen
in einem eigenen Projekt ( in Planung)